Protestaktionen gegen die Rente mit 67

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Aktionstag und Demonstrationen gegen die Einführung der Rente mit 67.
Mit dem "Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze" will die Große Koalition die gesetzliche Altersgrenze schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöhen. Am 26. Februar ist dazu eine Anhörung des Deutschen Bundestages angesetzt – für die Gewerkschaften Anlass zum Aktionstag in Berlin. Kundgebungen zum Thema gibt es unter anderem am 24. Februar in Hannover. Am 30. Januar hatten in Baden-Württemberg Tausende an betrieblichen Protestaktionen gegen die Rente mit 67 teilgenommen.

Bereits im Oktober letzten Jahres hatten über 200.000 Menschen an den Protesten gegen die "Rente 67" teilgenommen. Mit dem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto "Das geht besser" hatten die Gewerkschaften in fünf Städten gegen die unsoziale Politik der Großen Koalition demonstriert und ihre eigenen Alternativen dazu erläutert. 80.000 Demonstrierende folgten dem Aufruf in Berlin, 45.000 in Stuttgart, 40.000 in Dortmund, 35.000 in München und 20.000 in Frankfurt, zusammen also rund 220.000.

Der Protest galt der geplanten Gesundheitsreform, der Rente mit 67, der Steuerpolitik sowie Verschlechterungen beim Arbeitslosengeld II und beim Kündigungsschutz. In Berlin sprach der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske, in Stuttgart der DGB-Vorsitzende Michael Sommer.

Nun soll erneut demonstriert werden. Die Aktionen der Gewerkschaften, Sozialen Vereinigungen sowie der gewerkschaftlichen Erwerbloseninitiativen soll Bundesweit statt finden. Weitere Informationen finden Sie im PDF- Format hier. (23.01.07)

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