Mehr Schonvermögen bei Hartz IV gefordert

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Der Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) fordert mehr Schonvermögen für Arbeitslosengeld II Empfänger

Nicht zum ersten Mal fordert der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers eine deutliche Anhebung des sogenannten Schonvermögens für ALG II Empfänger. Wenn es nach Rüttgers geht, soll das gesparte und geschützte Vermögen drei Mal so hoch sein, als bisher. Gegenüber der Tageszeitung "Süddeutschen Zeitung" sagte Rüttgers: "Es kann nicht richtig sein, dass Menschen, die für ihr Alter vorgesorgt haben, dieses angesparte Vermögen bis auf einen kleinen Rest aufzehren müssen". Rüttgers kritisierte zu Recht, dass die momentane Regelung dazu führt, dass die Menschen, die für ihren Lebensabend vorsorgten, im Alter zu Sozialleistungs-Empfängern werden.

Rüttgers schlägt vor, das genehmigte Sparguthaben im Hartz IV Fall von derzeit 250 Euro pro Lebensjahr auf 700 Euro zu erhöhen. Das bedeutet, dass Betroffene bis zum 65. Geburtstag maximal 45.500 Euro sparen könnten. Rüttgers rechnete vor, dass die bisher erlaubten 16.000 Euro, angelegt als Altersvorsorge, gerade mal 84 Euro Rente im Monat ergeben. Bei 45.500 Euro im 65. Lebensjahr stehe jedoch eine zusätzliche private Altersvorsorge von 235 Euro für die Betroffenen zur Verfügung.

Hartz IV abschaffen?

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