Gesine Schwan fordert höhere Hartz IV Sätze

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Die Bundespräsidentschafts-Kandidatin Gesine Schwan (SPD) fordert höhere Hartz IV Regelsätze

Im sogenannten "Tagesschaus Chat" der ARD forderte Gesine Schwan (SPD) eine sofortige Erhöhung der Hartz IV Regelsätze. Schwan bezieht sich bei ihrer Forderung auf die Regelsätze für Kinder und Alleinerziehende Mütter und Väter. So hätten gerade Alleinerziehende keine Chance, mit den ALG II Sätzen zurecht zu kommen. Zudem verschärfe die Wirtschaftskrise das Armutsproblem In Deutschland. "Ich denke, dass sich da etwas ändern muss und dass diese erhöht werden müssen", sagte die SPD Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten.

Schwan forderte außerdem mehr Unterstützung für die Eltern bei der Kinderbetreuung, Bildung und Erziehung, damit Eltern auch eine Chance erhalten, wieder eine Arbeit zu finden. Denn Arbeitslosengeld II (ALG II) Bezieher hätten zumeist nur dann eine Chance, wenn Sie keine Kinder haben. Hintergrund der Forderung ist die veröffentlichte IAB Statistik, wonach etwa die Hälfte der Hartz IV Betroffenen kaum Möglichkeiten haben, aus der Hartz IV Falle zu entfliehen. Paare ohne Kind haben laut der IAB Statistik wesentlich mehr Chancen. Nur etwa ein Drittel der "Kinderlosen" verharren im ALG II Bezug. Derzeit erhalten rund 6,7 Millionen Menschen Hartz IV Sozialleistungen. Davon sind etwa 2 Millionen Menschen "Langzeitarbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige". Schwan kritisiert jedoch nicht die Hartz IV Arbeitsmarkt-Reform als solches. Man erinnere sich; Hartz IV wurde im Jahr 2005 von der damaligen Koalition aus SPD und Grünen konzipiert und umgesetzt. (11.03.2009)

Hartz IV abschaffen?

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