Kommt die Erhöhung der Hartz IV Regelsätze?

Gegen-Hartz bei Google hinzufĂĽgen

Laut eines internen Beratungspapiers verhandeln die Koalitionspartner innerhalb der Bundesregierung über weitere Einmalzahlungen und eine Erhöhung der Regelsätze bei Hartz IV.

Jobcenter warnen vor Energiearmut

Seit Monaten steigen die Strom- und Gaspreise. Durch die Ukraine-Krise haben sich die Preissteigerungen noch einmal deutlich verschärft. Neben Sozialverbänden werden auch Stimmen von Seiten der Jobcenter laut, die sofortige Hilfen fĂĽr Grundsicherungsbezieher fordern. Die Jobcenter warnen vor einem “nie gekanntem AusmaĂź von Energiearmut”.

Geplantes Entlastungspaket unzureichend

Die Bundesregierung hatte bereits ein sog. Entlastungspaket vorgestellt. Hartz IV Beziehende sollen 100 Euro als Einmalzuschlag erhalten. Bis zur Einführung der Kindergrundsicherung soll Kindern ein monatlicher Zuschlag von 20 Euro gewährt werden. Das wurde von Seiten des Paritätischen Gesamtverbandes als unzureichend kritisiert.

Weitere Hilfen fĂĽr Hartz IV Bezieher geplant

Laut eines “internen Beratungspapiers” debattiert die Bundesregierung derzeit ĂĽber eine weitere Einmalzahlung und eine mögliche Erhöhung der Regelleistungen bei Hartz IV.

Das will “Business Insider” in Erfahrung gebracht haben. Demnach drängen die GrĂĽnen auf weitere Erhöhungen, um die erhöhten Belastungen auszugleichen. Auf Seiten der FDP und SPD gibt es hierzu “einige Bedenken”.

Ob es zu weiteren Erhöhungen kommt, ist bislang noch unklar. Allerdings deutete der Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) weitere UnterstĂĽtzung fĂĽr Hartz-IV*-Beziehende an. Lindner halte „eine nochmalige Betrachtung der Situation bei den Grundsicherungsempfängern fĂĽr ratsam”.

Steigende Inflation

Eine Inflation ist schon jetzt sichtbar. Der Discounter Aldi hatte in der vergangenen Woche bereits die Preise fĂĽr rund 400 Artikel angehoben. Branchenkenner gehen davon aus, dass auch die anderen Supermarktketten die Preise anheben werden. Im Februar betrug die Teuerungsrate bereits 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ă–konomen erwarten eine weitere Inflationsrate von rund 5 Prozent in diesem Jahr.

Newsletter zu BĂĽrgergeld, Rente, Schwerbehinderung & Co.

Newsletter

100 % spam-frei • jederzeit abbestellbar