Hartz IV: Nun Hausverbot bei der Bundesagentur für Arbeit – warum?

Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit bundesweit geschlossen – warum?

Alle Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind bundesweit weiterhin geschlossen, auch die der Familienkasse. Warum ist das so? Ein sachlicher Grund ist hierfür nicht erkennbar.

Der gesundheitliche Schutz der Mitarbeiter vor Corona ist als Erklärung für die geschlossenen Dienststellen keine plausible Erklärung mehr, mit entsprechendem Hygienekonzept haben auch kommunale Behörden längst wieder für den Bürger geöffnet.

Natürlich kann man Anträge bei der BA auch Online stellen, oder per Post, und bei Fragen kann man anrufen.
Die weitere Schließung der Dienststellen wirkt sich eigentlich nur in einem Bereich hinderlich aus: wenn es Probleme zu lösen gibt.

BA-Hotlines können oft nicht weiterhelfen

Oft kann man am Telefon keine Probleme lösen, weil der Gesprächspartner keinen Zugriff auf erforderliche Daten oder benötigte Informationen hat, etwas das bei persönlicher Vorsprache kein Hindernis ist, da man dort direkt mit dem verantwortlichen Mitarbeiter spricht, der über die erforderlichen Informationen und Datenzugriffsrechte verfügt. Wer aktuell außergerichtlich Probleme lösen will, gerät aufgrund der geschlossenen Dienststellen der BA schnell an Grenzen und trifft auf unüberwindbare Hürden.

Gnadenlos abhängig vom guten Willen der zuständigen Dienststellenmitarbeiter, dass diese nach Information durch die Hotline zurückrufen, oder auf E-Mails reagieren. Angesichts dessen drängt sich zwangsläufig die Frage auf: Will sich die Bundesagentur für Arbeit etwa vor den Bürgern und deren Problemen mit der Behörde schützen?

Totales Hausverbot?

Erst Sicherheitspersonal und nun ein totales Hausverbot, mit dem sich die BA vor lästigen Antragstellern und Beschwerdeführern schützt. Warum auch nicht, aktuell scheint Corona ja hinreichend gesellschaftlich akzeptiert als Grund für Einschränkungen jeder Art. (fm, hartz.info)

Hartz IV abschaffen?

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