Erfolgreicher Protest des VdK gegen Bedienzuschlag

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Erfolgreicher Protest des VdK gegen Bedienzuschlag
Deutsche Bahn stoppt für alle Kunden Einführung der neuen Gebühr

Der heftig umstrittene Bedienzuschlag der Deutsche Bahn AG ist vom Tisch. Der Sozialverband VdK Deutschland hatte sofort nach Bekanntwerden der Pläne seinen Protest eingelegt und die Bahn aufgefordert, auf den Bedienzuschlag generell zu verzichten.

Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat die am Freitag bekannt gegebene Entscheidung des Vorstandes der Deutschen Bahn AG begrüßt, auf den verbraucherunfreundlichen Bedienzuschlag zu verzichten. Dieser hätte die Tickets für Menschen, die ihre Fahrkarten nicht über den PC oder den Fahrkartenautomaten beziehen können, deutlich verteuert. Vor allem ältere, mobilitätsbehinderte und sehbehinderte Menschen, die erfahrungsgemäß auf Hilfe und Beratung an den Schaltern der Reisezentren angewiesen sind, wären die Leidtragenden gewesen.

Hirrlinger: "Damit hat Bahnchef Mehdorn auch auf die Kritik des Sozialverbands VdK Deutschland positiv reagiert und vermieden, dass eine kundenunfreundliche und wenig serviceorientierte Maßnahme eingeführt wird." Denn genau dies wäre beim Bedienzuschlag für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen der Fall gewesen. "Gerade ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen nutzen die Bahn sehr oft. Sie sind auf die Hilfe am Bahnschalter angewiesen, weil viele von ihnen keinen Internetzugang haben und Fahrkartenautomaten behinderungsbedingt nicht nutzen können. Deshalb sollte die Deutsche Bahn auf größtmögliche Kundenbindung setzen. Der Verzicht auf den Bedienzuschlag war daher unumgänglich", sagte Hirrlinger. (VDK, Sabine Kohls 15.09.2008)

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