Die Rente 67 muss weg!

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Rentenpolitik

Die Rente mit 67 muss weg!

"Die neue Diskussion um die Rente mit 67 kann nur begrüßt werden. Für die Volkssolidarität steht aber weiterhin fest: Die Erhöhung des Renteneintrittsalters muss zurückgenommen werden." Das erklärte der Präsident der Volkssolidarität, Prof. Dr. Gunnar Winkler, am Freitag in Berlin.

"Die Rente mit 67 ist und bleibt ein Irrweg und wird keines der Probleme lösen, sondern diese eher verschärfen", betonte der Verbandspräsident. Er warnte davor, nur kosmetische Korrekturen vorzunehmen. "Die Anhebung der Altersgrenzen führt zu Verschlechterungen im Leistungsbereich", betonte Prof. Winkler. "Angesichts der in den letzten Jahren bereits erfolgten Absenkungen im Leistungsniveau der gesetzlichen Rente ist der mit der Rente mit 67 eingeschlagene Weg weiterer Kürzungen sozialpolitisch nicht verantwortbar." Er führe dazu, dass das Niveau der gesetzlichen Rente sich weiter dem einer Grundsicherung annähert und sich für einen wachsenden Teil der älteren Generation die Gefahr von Altersarmut verstärke.

"Begründete Aussichten auf eine wesentliche Besserung der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit Älterer fehlen weiterhin. Das Programm 50plus reicht leider nicht aus." Die Rente mit 67 verlängere sich nur für viele der Übergang aus der Erwerbstätigkeit in die Regelaltersrente, sagte Prof. Winkler.

"Die Volkssolidarität bleibt dabei: Die Rente mit 67 muss weg!" Stattdessen solle im Jahre 2010 eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden, ob und unter welchen Voraussetzungen Änderungen bei den Altersgrenzen erfolgen könnten. Ferner sollten alternative Möglichkeiten zur Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung geprüft werde, wie z. B. eine Erwerbstätigenversicherung. Die Stellungnahme der Volkssolidarität zur Rente mit 67 finden Sie im Internet unter www.volkssolidaritaet.de . (01.06.07)

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