Die Linke liegt bei 14 Prozent der Wählerstimmen

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Enormer Stimmenzuwachs bei der Linken. Eine deutliche Quittung für die SPD. 40 Prozent der Bundesbürger erachten die Positionen von Oskar Lafontaine als richtig.

Wie heißt es so schön: "Wenn am nächsten Sonntag die Bundestagswahl wäre, was würden Sie wählen?". Diese Frage stellte das Forsa Institut im Auftrag des Magzins "Stern". Wie im Vormonat konnte die Partei "Die Linke" ihren Stimmenzuwachs weiter ausbauen. Zur Zeit liegt die Linkspartei (Die Linke) bei 14 Prozent und ist dabei die dritt- stärkste Partei in den Wählerumfragen. Dieser Wert ist der höchste seit der Bundestagswahl 2005.

Der SPD hat die Kampfansage an die Linkspartei bisher kaum geholfen. Was besonders schmerzhaft für die SPD sein muss, ist die Tatsache, dass 40 Prozent aller befragten Bundesbürger die Positionen des Parteivorsitzenden der Linkpartei, Oskar Lafontaine, für richtig erachten. Bei den Wählern der SPD sagen sogar 50 Prozent, dass die Forderungen von Oskar Lafontaine unterstützenswert sind. Gefragt wurde nach der Haltung zu den Forderungen über Mindestlohn für alle Arbeitnehmer, den Bundeswehrabzug aus Afghanistan sowie die Rücknahme von Hartz IV. 27 Prozent der befragten Bundesbürger finden die Forderungen nur teilweise richtig. 30 Prozent der Befragten wahlberechtigten Bürger lehnen die Forderungen der Linkspartei ganz und gar ab.

Ergebnisse der anderen Parteien
Die CDU/ CSU Union verlor zwei Prozentpunkte und liegt nun bei 37 Prozent. Die SPD bleibt bei 24 Prozent. FDP und Grüne liegen unverändert bei 10 Prozent.

Die Parteienlandschaft hat sich in Deutschland gravierend verändert. Für die SPD ist eine ernstzunehmende Konkurenz entstanden, mit der sich die SPD intensiver befassen wird. Vor allem in den sozialen Themen verlor die SPD an Glaubwürdigkeit und musste enorme Stimmenverluste zu Gunsten der Linken einbüßen. Die weitere Wahlentwicklung bleibt spannend in der Bundesrepublik Deutschalnd. (unter Berufung von Forsa, 04.07.07)

Hartz IV abschaffen?

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