Coronavirus: Sozialverband fordert Zuschüsse für Hartz-IV-Bezieher

Hartz IV Zuschüsse als Konjunkturprogramm

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert ein regelrechtes Konjunkturprogramm. Denn würden Hartz IV-Beziehende Zuschüsse aufgrund der Coronavirus Pandemie bekommen, würde auch die Wirtschaft gestärkt. „Gleichzeitig verbessert ein solches Programm die Lebenssituation vieler Menschen“, betonte Klaus Wicher vom Sozialverband.

Zusätzlich müssten weitere Hilfe geschaffen werden, wie die schnelle und unbürokratische Beantragung von Kurzarbeitergeld sowie die Übernahme der vollen Sozialabgaben. „Um Unternehmen kurzfristig finanziell zu helfen sind außerdem Überbrückungskredite, Bürgschaften oder Steuerstundungen überlegenswert“, forderte Wicher.

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Innerhalb der letzten drei Tage hat sich die Infektionszahl mit dem Coronavirus verdoppelt. Mittlerweile geht es nur noch darum, die Ausbreitung zu verlangsamen. Ein großflächiger Ausbruch kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht mehr verhindert werden.

Keine Zuschüsse trotz Empfehlung

Das Bundesamt für Katastrophenschutz emphielt jedem Bundesbürger sich einen Notvorrat anzulegen. Dieser beinhaltet etwa 80 Litern an Getränken und 58 Kilo Nahrung, die trocken und vorrätig gelagert werden sollten. Ein solcher Vorrat kostet für eine vierköpfige Familie etwa 300 Euro. Wie sollen das Hartz IV Beziehende bezahlen? Zuschüsse für Leistungsbezieher wurden bereits gerichtlich abgelehnt.

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