Hartz IV Empfänger wollte sich in Brand setzen

In Baden- Württenberg übergoss sich ein 40- jähriger Mann aus Protest gegen seinen ALG II Bescheid mit Benzin

Die ARGE in dem "beschaulichen" Ort Waghäusel verweigerte einem 40 jährigen Mann das Arbeitslosengeld II. Dieser, der in seiner Not sich nicht anders zu helfen wußte, übergoss sich mit Benzin und drohte sich anzuzünden, falls ihm das ALG II nicht weiter gezahlt werden würde. Angestellte der ARGE Waghäusel brachten den Mann zu Boden und übergaben diesen der Polizei. Diese leitete ein Strafverfahren wegen Nötigung und Herbeiführen einer Brandgefahr ein. Warum dem 40jährigen Mann die Weiterzahlung des ALG II verweigert wurde, ließ die ARGE "aus datenrechtlichen Gründen" nicht mitteilen.

Ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg sprach von einem "tragischen Einzelfall". Ein Einzelfall? Wer oft durch Termine und Antragstellung in den Argen "verkehrt", wird wissen, wieviele zahlreiche "tragische Einzelfälle" in den Fluren warten und hoffen: Auf einen positiven ALG II- Bescheid. (Gr)

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