Soziale Winterhilfe der Volkssolidarität

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Volkssolidarität erweitert soziale Angebote
"Die Volkssolidarität hat angesichts der Witterungsbedingungen ihre Angebote im Bereich der Armen- und Obdachlosenhilfe erweitert und versucht damit, in Not geratenen Menschen zu helfen." Das erklärte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Donnerstag in Berlin. "Unsere Einrichtungen wie Suppenküchen und Obdachlosenasyle haben ihre Öffnungszeiten verlängert. Aber auch Hilfsdienste für ältere Menschen haben wir erweitert."

Beispiele seien die von der Volkssolidarität getragene Suppenküche in Potsdam, das Obdachlosenhaus des Verbandes in Greifswald und das Obdachlosenasyl in Leipzig sowie die Unterstützung Älterer angesichts von Kälte und Eis durch die Volkssolidarität in Dresden. "Wir reagieren damit auf den witterungsbedingten erhöhten Unterstützungsbedarf von sozial Benachteiligten und älteren Menschen", so Niederland. "Dazu gehört die Ausgabe von warmer Kleidung sowie das verteilen von mehr Mahlzeiten in den Suppenküchen. Unsere Einrichtungen berichten, dass die Situation noch überschaubar sei. Sie sind aber vorbereitet, falls das kalte Wetter anhält und der Bedarf steigt." So habe die Volkssolidarität im thüringischen Pößneck Notwohnungen bereitgestellt. Auch die Kindertagesstätten des Verbandes reagierten, indem sie länger geöffnet seien, falls Eltern ihre Kinder aufgrund der Witterung nicht pünktlich abholen könnten.

Der Bundesgeschäftsführer nannte die Hilfsmaßnahmen des Verbandes "selbstverständlich". Seit Gründung der Volkssolidarität sei das soziale Engagement für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte, für Kinder und Jugendliche Grundanliegen und nun schon mehr als 60jährige Tradition. Zugleich verwies Niederland auch auf die gesellschaftlichen Ursachen dafür, dass immer mehr Menschen von Wohnungslosigkeit, Armut und anderen sozialen Problemen betroffen sind, die ihnen besonders im Winter zu schaffen machen. "Das ist eine der Folgen des fortgesetzten Sozialabbaus der letzten Jahre. In der Sozialpolitik werden Armut und Obdachlosigkeit kaum zur Kenntnis genommen oder statistisch klein gerechnet bzw. verharmlost." Der Verband fordert laut Niederland von der Bundesregierung, nicht nur Banken und Unternehmen in der Krise mit Steuergeldern zu helfen, sondern endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die wachsende Armut spürbar zu bekämpfen und einen "Schirm für sozial Benachteiligte aufzuspannen". (PM, Volkssolidarität, 08.01.2009)

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