Hartz IV: Monatlich 231 ALG II Empfänger

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Optionskommunen: monatlich 231 Langzeitarbeitslose je Kommune integriert. Angaben über die Zahl der Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Stellen können nicht gemacht werden

Berlin (pr-sozial) Im dritten Quartal 2006 haben die 69 Optionskommunen im Schnitt pro Monat mehr als 16.000 meist langzeitarbeitslose Menschen in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Dies entspricht durchschnittlich 231 Personen pro Kommune. Damit konnten Sie ihre Integrationsquote im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um ein gutes Drittel steigern. Dazu der Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT), Landrat Hans Jörg Duppré (Südwestpfalz): "Wir freuen uns, diese positive Entwicklung vermelden zu können. Sicher trägt dazu die gute konjunkturelle Lage nicht unwesentlich bei. Gleichzeitig ist das für uns aber auch ein Zeichen dafür, dass die Arbeit der Optionskommunen wächst, gedeiht und kontinuierlich optimiert wird." Über die Zahl der Personen, die tatsächlich in sozialversicheungspflichtige Stellen vermittelt wurden, konnte ein Sprecher der Sprecher des Deutschen Landkreistages (Keller) keine Angaben machen.

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Keller sagte gegenüber dem Erwerbslosen Forum Deutschland, dass der Deutsche Landkreis sie ähnliche Probleme bei der Ermittlung der Zahlen hätten, wie die Bundesagentur für Arbeit. Allerdings habe man einen großen Achtungserfolg erzielt, da man im Gegensatz zur Bundesagentur erst die Strukturen der Arbeitsvermittlung schaffen musste und da hätte man viel geleistet. Allerdings gäbe es gerade im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit noch viel zu tun. Ziel müsse es sein, die Langzeitarbeitslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen. Es sei nicht in Ordnung, dass durch Instrumente des Benchmarking bestimmte Gruppen von Erwerbslosen ausgegrenzt werden und sie nur noch einen minimalen Betreuungsaufwand erhalten. Überlegungen der Unternehmensberatung Roland Berger die auch bei Langzeitarbeitslosen anzuwenden erteilte er eine klare Absage. Die Unternehmensberatung hatte im Herbst 2006 der Kölner Arbeitsgemeinschaft vorgeschlagen, Erwerbslose in 4 Gruppen zu kategorisieren und den Hauptschwerpunkt auf die Personengruppe zu legen, die zwischen 25 – 40 Jahre alt sind und über gute Qualifikationen bzw. eine abgeschlossene Ausbildung verfügen.

Bei der Betrachtung der Zahlen von Langzeitarbeitslosen sollten in Zukunft die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger betrachtet werden. 7. Millionen Hartz IV-Empfänger würden mehr aussagen wie die Arbeitslosenquote. Gerade hier müssten die Anstrengungen unternommen werden, damit diese Zahl verringert wird. (Elo- Forum, 22.01.07)

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