Angriff auf Berliner Jobcenter, SPD und Argen

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Angriff mit Farben und Steine auf Berliner Jobcenter und Arbeitsagenturen

07.05.2013

Offenbar linke Aktivisten griffen in der Nacht zum zweiten Mai sechs Jobcenter und Arbeitsagenturen sowie das Haus der SPD-Landesgeschäftsstelle in der Weddinger Müllerstraße mit Steinen, Farbe und Feuer an. Der entstandene Sachschaden dürfte nach Polizeiangaben im sechsstelligen Bereich liegen. Da sich die Tatorte zwischen Reinickendorf und Johannisthal in weit auseinanderliegenden Bezirken befinden, ist noch unklar, ob es sich nur um eine Tätergruppe handelte, die mehrere Anschläge verübt hat. Anwohner haben vermummte Personen auf Fahrrädern beobachtet, die geflüchtet sein sollen.

In ihrem Bekennerschreiben, das am Freitag auf einer linken Internetseite veröffentlicht wurde, schreiben die Akteure über ihre Motivation: „Weil wir Jobcenter und Arbeitsämter für zentrale Institutionen zur Durchsetzung des Zwanges zur Arbeit halten.“ Weiter heißt es, sie seien „verantwortlich für die meisten der in nächster Zeit drohenden Zwangsräumungen“. Erst kürzlich ist eine älteren Frau zwei Tage nach einer Zwangsräumung gestorben. Dieses schlimme Ereignis hatte bundesweites Entsetzen ausgelöst. (ag)

Bild: Petra Bork / pixelio.de

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