Wulff: Mit 200.000 Euro "ganz unten"?

Ab wann ist ein Mensch ganz unten angelangt?

10.06.2014

Heute stellt der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff sein Buch „Ganz oben, ganz unten“ vor. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtverbands, Ulrich Schneider, kritisierte Wulff scharf für die Wahl des Titels. Seiner Meinung nach sei die Titelwahl „ein peinlicher Fehlgriff, der bestenfalls noch Kopfschütteln auslöst“. Ganz unten bedeute nämlich nicht 200.000 Euro Ehrensold bis zum Lebensende pro Jahr zu erhalten und zusätzlich einen Chauffeur, ein Büro eine Angestellte gestellt zu bekommen. „Ein Standard, der für den Normalbürger völlig außerhalb jeder Reichweite liegt“, so Schneider gegenüber dem Handelsblatt.

Schneider gestehe dem Ex-Bundespräsidenten zu, dass er nach eigenem Empfinden „sehr tief gefallen sei“. Allerdings hätte Wulff bei der Wahl des Titels auffallen müssen, dass es Menschen gibt, die wirklich „ganz unten“ sind und beispielsweise auf Hartz IV angewiesen sind. Diese würden sich geradezu verhöhnt fühlen. Für alle anderen ist der Buchtitel „zumindest ein weiteres Indiz dafür, dass sich Teile der Politik immer weiter von der Lebensrealität der Bevölkerung entfernen“. (sb)




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