Wenn Goethe Hartz IV ler gewesen wäre

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"Wenn Goethe Hartz`ler wäre"…Ein Gedicht.

Wer wartet so lang bei Tag und Wind? Es ist der Hartz`ler mit seinem Kind; Er will nur Arbeit, er ist kein Held. Zu Hause Verpflichtung und gar kein Geld. „Meine ARGE, was birgst du so bang dein Gesicht?“ „Siehst Harz`ler du, die leere Kasse nicht? Gar viele Akten habe ich hier. Dienstanweisung ist eh nur Papier! Du dummer Hartz`ler klage doch! Der Weg ist lang und tief das Loch! Manch Gesetze werd ich verdrehn, Mein Arm ist lang, das wirst du sehn!“ „Oh Richter; oh Richter, und hörest du nicht was mir die ARGE grausam verspricht?“

„Sei ruhig, bleib ruhig, du kleiner Wicht; Die ARGE hat recht, wie sie mit dir spricht.“ „Willst dummer Hartz`ler, wohl alles schlucken? Sie sind die Stärksten, du wirst schon gucken. Wir wissen, sie drehn an unsren Regeln. Halt jetzt die Klappe, ich will zum Segeln!“ „Mein Richter mein Richter, und siehst du nicht dort des ARGES Außendienst in meinem Ort?“ „Du dummer Hartz`ler, ich seh sie genau, Es geht um Einsparung, komm sei nicht so blau.“ „Wir biegen Gesetze, es geht uns nichts an, du bist von uns abhängig, was ist da schon dran?“ „Mein Richter, mein Richter, wovon soll ich leben?“ „Selbst ist der Mann, ich kann dir nichts abgeben!“ Der Richter lacht, die ARGE singt Der Arbeitslose schaut verstimmt, Erreicht sein Heim mit Mühe und Not; Kriegt er kein Geld, er ist bald tot. Und die Moral von dem Gedicht: MIT MIR, DA MACHEN SIE DIES NICHT! (Eine Leserzuschrift von "Doppelstrich", 06.06.2010)

Hartz IV abschaffen?

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