Immer mehr Menschen sind auf Grundsicherung angewiesen

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Das Statistische Bundesamt hat mitgeteilt, dass die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen nach dem zwölften Sozialgesetzbuch angewiesen sind, weiter gestiegen ist.

Über 1 Millionen Menschen auf Grundsicherung angewiesen

Im Dezember 2020 waren 1,1 Millionen Menschen in Deutschland auf Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII angewiesen. Das waren 14.000 mehr als im Vorjahr.

Die Grundsicherung nach SGB XII erhalten jene, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, also aufgrund einer Krankehit oder Behinderung nicht arbeiten können, und solche, welche die Altersgrenze nach § 41 Abs. 2 SGB XII erreicht haben und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen decken können. Im Dezember 2020 lag die Altersgrenze bei 65 Jahren und 9 Monaten.

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Mehr als die Hälfte der Betroffenen bezieht Grundsicherung im Alter

Mit 51,3 Prozent beziehen mehr als die Hälfte der Betroffenen Sozialleistungen der Grundsicherung, weil sie über keine ausreichende Altersrente, Nebeneinkünfte oder angespartes Vermögen verfügen, um ihren Lebensunterhalt daraus zu bestreiten.

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Wiederum 48,7 Prozent bezogen die Grundsicherung in einem Alter zwischen 18 und 65 Jahren und 9 Monaten aufgrund von krankheit oder behinderung, welche sie dauerhaft daran hindert mindestens drei Stunden am Tag einer üblichen Erwerbsarbeit nachzugehen. Gleichzeitig ist aber klar, dass Grundsicherung, genau so wenig wie Hartz IV vor Armut schützt.

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Bild: Stockfotos-MG / AdobeStock