Zweite Buttersäure-Attacke auf Hartz IV-Behörde

Wieder Stink-Attacke auf Hartz IV-Behörde

29.07.2012

Erneut haben Unbekannte einen Buttersäure-Anschlag auf eine Hartz IV Behörde im Nordrhein-Westfälischen Bottrop im Ruhrgebiet verübt. Als erstes Ziel wählten die vermutlich selben Täter das Jobcenter am Berliner Platz aus (wir berichteten). Nun scheinen die selben Unbekannten eine „Stink-Attacke“ auf die Agentur für Arbeit unternommen zu haben. Wieder wurde eine übel riechende Substanz im Treppenhaus der Behörde deponiert.

Laut Medienangaben haben der oder die Täter die Säure vermutlich im dritten Stock der Agentur für Arbeit platziert. Nachdem Sachbearbeiter der Behörde am Nachmittag einen „fürchterlichen Gestank“ bemerkten, alarmierten sie die Polizei, die wiederum die Feuerwehr verständigte. Anders als bei dem ersten „Stink-Anschlag“ vor einem Monat, konnte Feuerwehr den genauen Ort der übelriechenden Substanz nicht ausfindig machen. „Wir haben versucht, das zu lokalisieren, es war jedoch nicht mehr möglich“, wie ein Sprecher der Feuerwehr erklärte.

Aus diesem Grund war es den Einsatzkräften nicht möglich, den Gestank gezielt zu beseitigen. Stattdessen wurde auf sogenannte „Lüftungsmaßnahmen“ zurückgegriffen. Die Folge war allerdings, dass ein normaler Betrieb der Agentur für Arbeit für diesen Tag nicht mehr möglich war. Die Mitarbeiter wurden für diesen Tag freigestellt und konnten nach Hause gehen. Verletzt wurde niemand.

Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Taten in Bottrop gibt, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Eine Erklärung der oder des Täter/s zu dem Buttersäure-Anschlag wurde nicht gefunden. Demnach ist auch unklar, ob ein verärgerter „Kunde“ den Stink-Anschlag verübte oder eine politische Gruppe dahinter steckt. (sb)

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Buttersäure-Anschlag auf Hartz IV-Behörde

Bild: s. media / pixelio.de

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