Hartz IV 4 Hartz IV News Urteile Hartz IV Hartz IV Forum Fragen & Antworten Hartz IV GEZ Befreiung bei Hartz IV Hartz IV Formulare Hartz IV Musterwidersprüche Hartz IV & Kind Bewerbungshilfe ALG II Probleme Hartz IV Newsletter Widerspruch 1 Euro Job Alg II Leitfaden Beruf & Hartz IV Arbeitslosigkeit- Was nun? Elterngeld Sozialmagazin Abitur nachholen Hartz IV Links Jobsuche
Hartz IV - ALG II Hartz IV News

Hartz IV News


Hartz IV-Antrag Bedarfsgemeinschaft ALG II Elterngeld Rechner Hartz IV Ratgeber Pfändungssicheres Konto (P-Konto) Kinderzuschlag Hartz-IV Übersicht Hartz IV Regelsatz Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Miete & Hartz IV | Wohnung bei Hartz 4 Bürgerarbeit Ausbildung und Hartz IV Mehrbedarf Hartz IV Hartz IV Warmwasser- und Energiekosten Anrechnung des Überbrückungsgeldes bei Hartz IV Umzug bei Hartz IV / ALG II Suchen Hartz IV Beratungsstellen Günstigen Strom suchen Hartz IV Radio Ihr Artikel bei uns Wohnung Suchen Unterzeichnen gegen HARTZ IV Konzept Heizkosten Check Impressum Kontakt


Hartz-IV Betroffene gehen weniger zur Wahl

Einige Politiker sind sicher darüber erfreut: Menschen, die akut von Armut betroffen sind, gehen laut einer Studie weniger wählen, als Menschen die in reicheren Stadtteilen wohnen. So wird eine Gesellschaft sozial verzerrt.

Studie des Max-Planck-Institutes zeigt auf: Je ärmer die Menschen sind, um so geringer fällt die Wahlbeteiligung aus

Laut einer Studie des Max-Planck-Institutes fällt die Wahlbeteiligung bei Menschen aus sog. sozial schwachen Milieus deutlich geringer aus, als in Stadtteilen mit einem hohen Anteil an "wohl situierten" Bewohnern. Seit 2005 forscht der Politologe Armin Schäfer am Max-Planck-Institut an den Ursachen. Seine These, arme Menschen ungleich weniger zur Wahl, belegt Schäfer mit der Wahlbeteiligung zweier Kölner Stadtteile zur Kommunalwahl. "Im sozialen Brennpunkt Köln-Chorweiler sind 25,7 Prozent zur Wahl gegangen, im gehobenen Hahnwald waren es 64,4 Prozent." Diese Ergebnisse würden auch auf Landtagswahlen und Bundestagswahlen zu treffen, so der Wissenschaftler. "Dieser Zusammenhang gilt als systematisch. Wenn man die Arbeitslosenquote kennt, kann man die Höhe der Wahlbeteiligung schon fast voraussagen", argumentiert Schäfer.

Viele gehen davon aus, dass Themen wie "Arbeitslosigkeit" zum Wählen gehen mobilisiert. Doch Schäfer meint, dass dies nicht stimmen würde. Für die Bundestagswahl 2005 hatte der Politologe auch für Städte wie Hamburg, Düsseldorf, Dortmund, Hannover oder Dresden untersucht. Die Ergenisse waren ähnlich wie in Köln. Stadtteile mit hoher "Hartz IV Quote" hatten durchweg eine sehr niedrige Wahlbeteiligung zu verzeichnen.

Schon seit einigen Monaten ruft die gegen-hartz.de Redaktion zur Beteiligung an der Bundestagswahl auf. In einem Artikel zeigt die Redaktion, welche Positionen die einzelnen Parteien in Bezug auf die Arbeitsmarktreform "Hartz IV" vertreten. (06.09.2009)


Mieter-Tipps - Ihre Rechte und Pflichten
Haben Sie Fragen zum Mietrecht?

Hartz IV: ALG II Bezug & 400-Euro-Job Milliarden Haushaltsloch bei Hartz-IV Kosten