Krankenkassen: Verdoppeln sich die Zusatzbeiträge?

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Der Zusatzbeitrag der Krankenkassen soll sich zukünftig verdoppeln.

(03.07.2010) Laut Informationen der Frankfurter Rundschau sollen sich die Zusatzbeiträge der Krankenkassen zukünftig verdoppeln. Dabei soll die Höchstgrenze der Zusatzbeiträge von derzeit 37,50 auf 75 Euro erhöht werden. Die gesetzliche Grenze der erhobenen Zusatzbeiträge der Krankenkassen steigt damit von einem auf zwei Prozent.

Am letzten Freitag hatte sich die Koalition bereits darauf verständigt, den einheitlichen Beitragssatz der Krankenkassen auf 15,5 Prozent zu erhöhen. Offiziell sollte die Beitragsanhebung erst am Dienstag bekannt gegeben werden. Als allerdings schon die Presse davon Wind bekam, wurde die Anhebung des Beitragssatzes aus Regierungskreisen bestätigt. Auch wurde bekannt, dass die Zusatzbeiträge, den einige Krankenkassen bereits erheben, grundsätzlich erhöht werden solle. Derzeit sind rund acht Millionen Bundesbürger von den Zusatzbeiträgen betroffen. Die meisten Krankenkassen erheben momentan noch einen Zusatzbeitrag von acht Euro. Am Dienstag will die Bundesregierung weitere Einzelheiten bekannt geben. Geplant sind die Beitrags-Erhöhungen zu Beginn des Jahres 2011.

Nach wie vor weigern sich Hartz IV Behörden die erhobenen Zusatzbeiträge für ALG II Bezieher zu übernehmen. Statt dessen werden Sozialleistungsbezieher zum Wechsel der Krankenkasse aufgefordert. Ein Wechsel dürfte allerdings nur einige Monate vor einem Zusatzbeitrag bewahren, da Finanzexperten davon ausgehen, dass auch weitere Kassen zukünftig Zusatzbeiträge erheben wollen. (gr)

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