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Studie des Saechsischen Wissenschaftsministeriums nennt Gruende fuer steigende Studierendenzahlen

Es gibt sie noch, die Bundeslaender ohne Studiengebuehren. Und Sachsen ist eines davon. Nachdem im Dezember bekannt geworden war, dass insbesondere die ostdeutschen Bundeslaender, die keine Gebuehren erheben, einen starken Anstieg bei den StudienanfaengerInnen zu verzeichnen hatten, machte sich das Saechsische Wissenschaftsministerium auf die Suche nach den Gruenden fuer die Zunahme. Eine Studie, die im Auftrag des Ministeriums erstellt wurde, bringt nun Licht ins Dunkel. Als Grund, warum sie ein Studium in Sachsen aufgenommen haben, gaben 3095 von 3223 befragten Erstsemestern an, dass es in Sachsen keine Studiengebuehren gibt.

Damit wurde die Gebuehrenfreiheit mit Abstand am meisten genannt. An zweiter Stelle wurde zudem angegeben, dass das Studium in Sachsen kostenguenstiger sei als in anderen Bundeslaendern. Vor allem fuer Studierwillige war dieser zweite Aspekt wichtig. Nun haben wir es schwarz auf weiss. Der Ansturm der Studierenden ist in erster Linie auf die Einfuehrung von Studiengebuehren in den westdeutschen Bundeslaendern zurueckzufuehren, fasst Andre Schnepper vom Aktionsbuendnis gegen Studiengebuehren (ABS), die Studie zusammen. Die Studie bestaetigt insofern lediglich unsere Vermutungen, die wir bereits bei der Veroeffentlichung der Studierendenzahlen geaeussert haben.“

Eines ist aber auch klar, fuegt Rene Held, ebenfalls vom ABS hinzu. Nicht alle, die sich ein Studium mit Studiengebuehren nicht leisten koennen, haben die Moeglichkeit zum Studieren nach Sachsen oder eines der anderen gebuehrenfreien Bundeslaender zu ziehen. Dies ist schon allein deshalb nicht moeglich, weil in den ostdeutschen Bundeslaendern die NCs in die Hoehe schnellen werden, wenn sich der Ansturm aus den Gebuehrenlaendern fortsetzt, macht Schnepper deutlich. (10.01.08)

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