Aigner: Hartz IV-Kinderregelsatz nicht zu gering

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Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner (CSU) befindet den Hartz IV Regelsatz für Kinder "als ausreichend, um sich gesund zu ernähren"

Die CSU Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, befindet den Hartz IV Regelsatz für Kinder "als ausreichend, um sich gesund zu ernähren". So sagte Aigner gegenüber der Tageszeitung "Bild", dass sich ihrer Ansicht nach auch Kinder aus Hartz IV Familien ausreichend "gesund und vollwertig ernähren" könnten. Zum Trotz vieler Ernährungswissenschaftler, Sozialverbänden und Ärzten will die Ernährungsministerin den Regelsatz für Kinder und Jugendliche nicht angehoben sehen. Zwar sehe Aigner auch, dass besonders "Kinder oder Migranten-Kinder in Deutschland übergewichtig" sind, doch sei dies nicht die Schuld des Staates, sondern der Eltern. Anscheinend motiviert durch die zahlreichen "Hartz IV Kochbücher" liege es daran, dass die Eltern über ein zu "lückhaftes Wissen über Nahrungsmittel" besäßen und zu wenig Kochkenntnisse hätten.

Die Ilse Aigner hatte im Oktober letzten Jahres das Bundesministeramt von Horst Seehofer (CDU) übernommen. Selbst Seehofer hätte sich zu solchen Aussagen wahrscheinlich nicht hinreißen lassen. In der Thematik Hartz-IV beweist Aigner über eine "lückenhafte Kompetenz". Selbst die Bundesregierung hat unlängst beschlossen, ab 1. Juli den Regelsatz der 6- bis 13-Jährigen Kinder auf 70 % des Eckregelsatzes (246 Euro) statt wie bisher 60 % (211 Euro) fest zu setzen.

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