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NRW Linke wirft der SPD Wahlbetrug vor

Nach den gescheiterten Sondierungsgesprächen zwischen der SPD und Grüne wirft die Partei Die Linke der SPD in Nordrhein-Westfalen "Wahlbetrug am Volke" vor.

Nach den gescheiterten Koalitionsgesprächen zwischen SPD, Grüne und Linke wirft der NRW-Landerverband der Linken der SPD "Wahlbetrug am Volke" vor. Auf dem heute statt gefundenen Sonderparteitag der Linken in Bottrop sagte der Parteisprecher Wolfgang Zimmermann, die Linke wäre zu "Scheingesprächen" eingeladen worden. Wenn die Linke einen Fehler bei den angeblichen Sondierungsgesprächen gemacht habe, dann den, man habe „nicht nach einer Stunde gesagt: "Ihr tickt doch nicht ganz richtig!" Die stellvertretende Landesvorsitzende der Linken, Bärbel Beuermann sagte zu den Sondierungsgesprächen: "SPD und Grüne wollten uns an den Pranger stellen und nicht über Inhalte diskutieren."Nach den geplatzten Sondierungsgesprächen zwischen Rot-Rot-Grün hatte die NRW-SPD Landeschefin Hannelore Kraft gesagt: "Wir sind in der Einschätzung bestärkt worden, dass die Linke in ihrer jetzigen Verfassung weder regierungs- noch koalitionsfähig ist".

Etwa 200 Delegierte waren zusammen gekommen, um über den Wahlausgang und die Zukunft als Oppositionspartei zu debattieren. Die meisten der Linken-Politiker hatten das Ergebnis der Gespräche zwischen SPD und Grünen nicht "anders erwartet". Zukünftig wird die Linke im NRW-Landtag mit elf Abgeordneten vertreten sein. (wa)

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