Hartz IV 4 Hartz IV News Urteile Hartz IV Hartz IV Forum Fragen & Antworten Hartz IV GEZ Befreiung bei Hartz IV Hartz IV Formulare Hartz IV Musterwidersprüche Hartz IV & Kind Bewerbungshilfe ALG II Probleme Hartz IV Newsletter Widerspruch 1 Euro Job Alg II Leitfaden Beruf & Hartz IV Arbeitslosigkeit- Was nun? Elterngeld Sozialmagazin Abitur nachholen Hartz IV Links Jobsuche
Hartz IV - ALG II Hartz IV News

Hartz IV News


Hartz IV-Antrag Bedarfsgemeinschaft ALG II Elterngeld Rechner Hartz IV Ratgeber Pfändungssicheres Konto (P-Konto) Kinderzuschlag Hartz-IV Übersicht Hartz IV Regelsatz Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Miete & Hartz IV | Wohnung bei Hartz 4 Bürgerarbeit Ausbildung und Hartz IV Mehrbedarf Hartz IV Hartz IV Warmwasser- und Energiekosten Anrechnung des Überbrückungsgeldes bei Hartz IV Umzug bei Hartz IV / ALG II Suchen Hartz IV Beratungsstellen Günstigen Strom suchen Hartz IV Radio Ihr Artikel bei uns Wohnung Suchen Unterzeichnen gegen HARTZ IV Konzept Heizkosten Check Impressum Kontakt


Verdi ruft zum Streik bei Allianz- Versicherung

Weiterhin keine Annäherungen an soziale Bewegungen. Die SPD hält an der Rente mit 67 und der grundgesetzwidrigen Hartz IV Reform fest.

Gewinnexzesse bei gleichzeitiger Arbeitsplatzvernichtung. Streik bei Allianz im Land

Ver.di ruft die Beschäftigten der Allianz in Baden-Württemberg zu zweitägigen Streiks für den 9. und 10. November 2006 auf. Ziel ist der Erhalt der fünf Allianzstandorte Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Ulm und Freiburg. Ziel ist der Erhalt aller Arbeitsplätze.

Über Tausend Allianz-Arbeitsplätze sind in Baden-Württemberg gefährdet. Die Standorte Ulm, Freiburg und Mannheim sollen geschlossen werden, Stuttgart und Karlsruhe sollen verkleinert werden.

"Die Kolleginnen und Kollegen sind empört, dass ein Konzern, der seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal auf 1,6 Mrd € verdoppeln konnte und einen Gewinnrekord nach dem anderen bricht, auf der anderen Seite eine Rekord-Arbeitsplatzvernichtung betreibe" weiß Rosemarie Bolte, Fachbereichsleiterin bei ver.di. "Der Konzern betreibt seine Gewinnexzesse zulasten der Gemeinschaft, denn wenn die Menschen arbeitslos sind, können sie weder Steuern zahlen noch Sozialbeiträge leisten, müssten stattdessen staatliche Leistungen in Anspruch nehmen, die aus den Steuermitteln und Sozialabgaben aller finanziert werden."

Ein Konzern dieser Größenordnung hat auch eine gesellschaftliche Verantwortung und kann sich nicht nur betriebswirtschaftlich ausrichten. "Durch den massiven Stellenabbau würde die Allianz sich ins eigene Fleisch schneiden, denn Menschen, die arbeitslos sind, können sich keine Versicherungspolicen leisten oder andere Finanzdienstleistungsprodukte kaufen." urteilt Herdis Harzheim, ver.di Gewerkschaftssekretärin in Karlsruhe. "Die Versicherungskunden werden schlechter beraten. Und wer seine Arbeit verliert, wird sich überlegen, ob und welche Versicherungen er in Zukunft behält oder gar aus Not kündigt."

"Die Technik ist heute soweit, dass die Arbeit zu den Menschen kommen kann" schätzt Jochen Höpken von ver.di in Karlsruhe ein. "Ohne Not macht die Allianz Tausende Beschäftigte zu modernen Wanderarbeitern."

Ver.di erwartet vom Unternehmen die Vereinbarung eines Standortsicherungskonzeptes und den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen.

Lesen Sie auch:
10 Millionen Menschen haben Anspruch auf Hartz IV
CDU: Auto weg bei Hartz IV
Hartz IV: BSG rügt die Vorgabe ang. Wohnraum


Hartz IV: 1Euro-Jobber kämpft gegen Zwangsarbeit Hartz IV: Arge Bochum widerspricht sich selbst