Vorsicht vor unseriösen Jobangeboten per Email

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Vorsicht vor unseriösen Jobangeboten per Email

20.01.2012

Seit einigen Wochen erhalten Internet-User Emails von bislang unbekannten Absendern, in denen „lukrative Arbeitsangebote“ versprochen werden. Als Ansprechpartner werden ausländische Firmen genannt. Um dem Angebot einen vermeintlich seriösen Anstrich zugeben, wird argumentiert, man habe die Mail-Adresse von der Bundesagentur für Arbeit erhalten.

Jeden Tag werden Millionen von sogenannten Spam-Mails an Internet-Nutzer versandt. Oftmals geht es darum, an die Nutzerdaten zu gelangen und Viren oder Trojaner auf dem heimischen PC zu installieren. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt aktuell vor einer neuen Masche, auf die unbedachte User hereinfallen könnten.

In den Mails werden „lukrative Jobs“ in Aussicht gestellt. In dem nachfolgenden Text wird behauptet, man habe die Email-Adresse von der Bundesagentur für Arbeit erhalten. So steht wörtlich in dem Email-Text: „Ihre Kontaktadresse erhielten wir von der Agentur für Arbeit, bei der Sie als Bewerber registriert sind.“ Als Kontaktadresse wird eine Firma im Ausland genannt, an die man sich wenden soll.

Die BA weist darauf hin, dass sie in „keinerlei Zusammenhang mit derartigen Emails steht.“ Es handele sich um „Spam“ mit dem Ziel, an die realen Daten des Empfängers zu gelangen. Wahrscheinlich enthalten die Mails auch Viren oder Trojaner. Die Emails sollten ungelesen gelöscht oder in den Spam-Ordner ihres Mail-Anbieters weitergeleitet werden. Unter keinen Umständen sollten die Mails beantwortet werden, auch wenn die Angebote verlockend klingen. Auch mögliche Anhänge sollten in keinem Fall geöffnet werden. Diese könnten erheblichen Schaden auf dem Computer anrichten oder geheime Daten wie Bankverbindungen ausspionieren. (sb)

Bild: Antje Delater / pixelio.de

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