Buchvorstellung: Ausgenutzt und Ausgegrenzt

"Die neoliberale Ideologie ist die Ideologie der Besitzstandswahrer." Das sagt Bernd Obergassel und stellt die Zukunftsfähigkeit des Neoliberalismus in Frage. In seinem Mitte August erschienenen Buch "AUSGENUTZT UND AUSGEGRENZT" nimmt er in 32 Kapiteln Stellung zu
unserem Wirtschaftssystem. Die Arbeitswelt, Leiharbeit, Hartz IV, 1-Euro-Jobs, Rentenpolitik und Grundeinkommen sind ebenso Schwerpunkte
wie Bad Banks, Bürgschaften und Konjunkturprogramme. Dabei kommen auch die Parteien nicht ungeschoren davon.

Der Dortmunder Autor prangert in seinem Buch marktradikale Prinzipien der Wirtschaft an und fordert eine stärkere Orientierung an ethische Belange. Das Buch von Bernd Obergassel behandelt kein singuläres Thema, es ist mehr ein Rundflug über unsere Wirtschafts-, Arbeits- und Lebenswelt. Das fiktive Interview mit dem Autor ist in 32 Kapitel eingeteilt.

In ihnen wird Stellung bezogen zum Ursprung unserer heutigen neoliberalen Wirtschaftsordnung und ihren Folgen für den Arbeitsmarkt, den Arbeitsagenturen, Hartz-IV, der Leiharbeit etc. Ob Rentenpolitik, Bad Banks, Bürgschaften oder Konjunkturprogramme – bezüglich der Finanz- und Wirtschaftskrise wirft der Autor der Politik eine einseitige Fokussierung auf die Belange der Wirtschaft und dieser einen Mangel an Ethik vor.
Sein Fazit: Die heutige neoliberale Wirtschaftsordnung ist hinderlich und nicht zukunftstauglich. Wir brauchen dringend einen an ethischen Belangen orientierten Ordnungsrahmen.

Bernd Obergassel selbst: "Durch die Interviewtechnik möchte ich das für viele Menschen eher dröge Thema Wirtschaft lebendig und spannend rüberbringen und dabei ein facettenreiches Bild unserer Lebenswelt vermitteln." Erschienen ist sein Buch im Schwedhelm Verlag Regensburg, 202 Seiten, Preis: 12,80 Euro. Sie können das Buch auch online bestellen:

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