AfD geht gegen Sozialverein Tacheles vor

Harald Thomé von Tacheles in Wuppertal

AfD attackiert Sozial- und Beratungsverein "Tacheles e.V."

29.09.2017

Der Wupperatler Sozialverein "Tacheles e.V." ist in der Erwerbslosenhilfe ein Urgestein. Die Aktiven um Harald Thomé engagieren seit vielen Jahren für die Rechte von Erwerbslosen. Durch ihre Fachlichkeit und ihr Engagement hat sich der Verein, der auch aktive Beratung anbietet, bundesweit einen guten Namen gemacht. Ausgerechnet dieser Verein mit ihrem Vorsitzenden Thomé, ist nun Ziel einer Kampagne der Partei AfD.

Aber was wirft man nun konkret dem Verein Tacheles e.V. vor? In der AfD ist man nunmehr zur Erkenntnis gelangt, dass der Verein ein Hort des "Linksextremismus" sei. Einzig der Hinweis in einem Newsletter auf eine Demonstration gegen Rassismus sowie die Kritik an der Schließung eines User-Generated Portal names "Indymedia" reichen aus, um diese waghalsige Aussage zu tätigen. Harald Thomé wurde zu einem "sich offen mit politischen Gewalttaten solidarisierenden Linksextremisten", aber auch als „Bekenner zu linksextremer Gewalt“ stillisiert und diffamiert. Die Wuppertaler Ratsfraktion PRO Deutschland/REP greift das, an die AfD anbiedernd, dankend auf, und macht Harald Thomé zum „geistigen Brandstifter“. Die AfD wirft mit den Begriffen "linksextrem" und "Linksextremismus" nur so um sich, der Newsletter von Tacheles wird zur "linksextremen Agitation".

Wer Tacheles kennt, der weiß auch, dass das eine einzige Rufmordkampagne ist, um die wichtige Arbeit im Sinne der Erwerbslosen und Niedriglöhner zu torpedieren. Die Hilfe am Menschen, vor allem die Hilfe der Menschen, die keine gesellschaftliche Lobby besitzen, ist offenbar der Rechtspartei AfD zu wider. Der Verein Tacheles besteht seit fast 25 Jahren. Er hat es sich zur Aufgabe gesetzt, mit seiner Beratungsarbeit und Interessenvertretung einkommensschwache Menschen zu unterstützen. Und das mit Erfolg!

Im Verein zeigt man sich indess unbeeindruckt und kämpferisch: "Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden unsere Arbeit natürlich in gewohnter Weise fortsetzen", heißt es in einer vorliegenden Erklärung. Man wolle nun auch juristische Schritte prüfen, um die Rufmordkampagne zu stoppen. Ob das Erfolg hat, steht noch offen. Wir bleiben dran. (sb)

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