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Rentenerhöhung ist zu niedrig

Rentenerhöhung bleibt hinter den Erwartungen zurück

Zur heute vom Bundeskabinett beschlossenen Rentenerhöhung zum 1. Juli in Höhe von 2,41 Prozent im Westen und 3,38 Prozent im Osten erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, in Berlin: "Die Rentenerhöhung bleibt weit hinter den Erwartungen der Rentnerinnen und Rentner zurück. Durch drei Nullrunden in Folge in den Jahren 2004 bis 2006 und zwei Mini-Erhöhungen 2007 und 2008 mussten die Rentner in den letzten fünf Jahren einen Kaufkraftverlust von 8,5 Prozent in Kauf nehmen."

Die VdK-Präsidentin begrüßte zwar das Aussetzen des Riester-Faktors, wodurch erst eine Rentenerhöhung "in nennenswerter Höhe möglich wurde", forderte aber die Bundesregierung auf, von ihrem Vorhaben Abstand zu nehmen, den die Rentenanpassung kürzenden Riester-Faktor in den Jahren 2012 und 2013 nachzuholen. Auch der ab 2011 wirksame Ausgleichsfaktor, der zu einer Halbierung künftiger Rentenerhöhungen führen würde, müsse "vom Tisch".

Mascher sprach sich für eine Rückkehr zur uneingeschränkten dynamischen Rentenanpassung aus, bei der die Renten im Gleichschritt mit den Löhnen und Gehältern steigen. Der VdK fordert deshalb die Abschaffung des Riester-, Nachhaltigkeits- und Ausgleichsfaktors. (Michael Pausder, 22.04.2009)

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