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Berlin-Wahl: WASG lädt ins Nobelrestaurant ein

Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) - in Berlin noch eigenständig aktiv

Am kommenden Sonntag den 17. September 2006 finden in Berlin die Senats- und Oberbürgermeisterwahlen statt. Gegenüber dem bundesweiten Trend tritt aus Protest an dem Rot-Roten (SPD/ PDS) Senat die Wahlalternative Arbeit & Soziale Gerechtigkeit (WASG) getrennt von der PDS.Linkspartei an. Im Hauptaugenmerk der WASG sieht sie sich als Vetretung der zahlreichen Erwerbslosen in Berlin und kritisiert vorallem die Politik der PDS, die zusammen mit der SPD weiterhin Kürzungen im sozialen Bereich in Berlin vornimmt.

Um sich in der Öffentlichkeit ein stärkeres eigenes Profil zu erarbeiten, setzt die WASG in der Tradition der Außerparlamentarischen Opposition auf provokate politische Aktionen. So ruft die WASG für den kommenden Mittwoch, den 13. September zu einem Besuch beim Edelrestaurant Borchardt auf. "Hartz IV Empfänger werden dazu aufgerufen, am Mittwoch von 12.30 Uhr und 13.30 Uhr im Edelrestauratn Borchardt zu speisen", lies WASG Sprecher Gerhart Seyfarth verlauten. Und weiter: " Die Zeche sollten Finanzsenator Thilo Sarrazin und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zahlen."

Die Aktion richte sich vorallem gegen die Umsetzung von Hartz IV und den damit verbundenen Kürzung der Leistungen von ALG II Empfänger/innen. Die WASG Berlin will damit auf die soziale Situation der Erwerbslosen hinweisen, die täglich mit 4,40 Euro auskommen müssen. Die Aktion solle jedoch friedlich bleiben.

In dem Nobelrestaurant "Borchardt" treffen sich vorallem Promis aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Es ist zur Zeit das "angesagteste" Restaurant in Berlin.

update: Restaurant Borchardt droht WASG


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