Notleidende Familie stirbt an verdorbenem Essen

Mitten in Europa: Arme Familie stirbt an schlechten Nahrungsmitteln

16.12.2013

Mitten im wohlhabenden Europa streben Menschen an den Folgen ihrer Armut, während einige Wenige vor lauter Reichtum ersticken. In Südspanien sind am Wochenende drei Mitglieder einer notleidenden Familie nach dem Verzehr von verdorbenen Lebensmitteln verstorben. Die erwerbslosen Opfer aus der andalusischen Stadt Sevilla sind nach Angaben spanischer Medien ein 14Jähriges Kind und ein Ehepaar. Eine weitere Tochter (13) wurde laut Behördenangaben in eine Klinik eingeliefert.

Wie die spanischen Medien berichten, habe sich die Familie aus lauter Not von Lebensmitteln der Armenspeisung ernährt. Vielfach war das Mindesthaltbarkeitsdatum längst abgelaufen. Die Nachrichtenagentur Efe berichtete zudem, der Vater der Familie hätte auch im Müll nach Essbarem gesucht. Diese Angabe wurde jedoch durch Angehörige dementiert.

Vor einigen Jahren hatte der Familienvater zu Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise wie viele seiner Freunde seinen Arbeitsplatz als Installateur verloren. Mit 61 Jahren war er für die Arbeitgeber zu alt, um eine neue Anstellung zu finden. Weil die geringen Sozialleistungen nicht ausreichten, sammelten Mutter und Vater Pappkartons, Plastik und Altkleider, um mit dem Verkauf die Familie zu ernähren. (ag)




Bild: Melling liudmila / pixelio.de

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