25. Juni 2015

Hartz IV: Wachsender Unmut bei Arge Sachbearbeiter

Zunehmender Unmut unter ARGE-Mitarbeitern„Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht“, bekennt eine Sachbearbeiterin der ARGE Mitte, die selbstverständlich anonym bleiben möchte. Konfrontiert mit einem Flyer zum Thema ‚Lebensmittelgutscheine‘ sagt sie: „Die Angelegenheit mit den Gutscheinen wird auch unter den Kollegen durchaus kritisch diskutiert, aber mehr will ich dazu nicht sagen. Da müssen Sie einige Etagen höher gehen.“ Kaum haben Die KEAs ihre derzeitige Kampagne zur Abschaffung so genannter Lebensmittelgutscheine ausgerufen, da scheint sich das Problem wie von selbst zu lösen. In einer der Redaktion vorliegenden Mail von Sozialdezernentin Marlis Bredehorst (Die Grünen), wird ARGE-Pressesprecher Udo Wendlandt als Reaktion auf eine ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Hartz IV und die Sache mit der Brille

Kann man jemand, nur weil er Hartz-IVEmpfänger ist, halbblind durch die Gegend stolpern lassen? Ohne passende Brille, mit schweren "Sehstörungen"? Man kann! Heute ist nichts mehr unmöglich – und gesetzlich gedeckt. Natürlich ist so ein "Sehbehinderter" auch im Straßenverkehr gefährdet – und "mit etwas Glück" wird man überfahren …. Böse Geschichte! Der Augenarzt, den man ja mal gelegentlich aufsuchen sollte, besonders wenn man so kurzsichtig ist wie ich, schüttelt völlig verständnislos den Kopf: Wie kann man nur so durch die Gegend laufen! Un-ver-ant-wort-lich! Fünf Jahre alt – und völlig falsch ist meine “Sehhilfe”, die Brille, die ich jetzt auf der Nase ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Umbennung der Hartz IV Reform. Es bleibt was ist.

Politiker fordern eine Umbennung der sog. Hartz IV Reform und wollen von Peter Hartz nichts mehr wissen Es ist kein gutes Licht, dass der Namensgeber zur Zeit auf die "Hartz IV Arbeitsmarktreform" wirft. Peter Hartz, ehemaliger Top VW Manager muss sich zur Zeit vor Gericht verantworten. Die Anklage: Untreue in 44 Fällen. Peter Hartz droht für jeden dieser 44 Taten eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren und damit als Gesamtstrafe eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren. Das Gesetzespaket zur Agenda 2010 hatte Peter Hartz noch fleißig mit erarbeitet- danach kam der tiefe Korruptionssumpf der VW- Affäre. Für viele Hartz ...
Weiterlesen
49850150344926c2ebc366 - Diakonie fordert Mindestlöhne und höheres Hartz IV
25. Juni 2015

Diakonie fordert Mindestlöhne und höheres Hartz IV

Die Kluft zwischen Arm und reich wird immer größer, mahnt Diakoniepräsidenten Ludwig MarkertDie Kluft zwischen Arm und Reich wird nach Erfahrungen des bayerischen Diakoniepräsidenten Ludwig Markert trotz der guten Wirtschaftsaussichten größer. Mehr als eine halbe Million Menschen in Bayern seien Hartz-IV-Empfänger und 130.000 Kinder lebten auf Sozialhilfeniveau, sagte der Präsident des evangelischen Wohlfahrtsverbandes vor Journalisten in Nürnberg. Der Andrang überschuldeter Bürger in den Insolvenzberatungsstellen werde 2007 weiter steigen. "Die Armut ist ein Skandal" betonte Markert. Nötig sei eine Erhöhung der Hartz-IV-Regelleistungen von 345 auf 420 Euro und die Einführung von Mindestlöhnen. "Es darf nicht sein, dass eigener Hände Arbeit nicht ausreicht, ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Hartz IV Empfänger gleich Hooligan?

Der Präsident des 1. FC Lok Leipzig macht vorallem Hartz IV Empfänger für die schweren Hooligan- Ausschreitungen verantwortlich An allem sind Hartz IV Empfänger "schuld", das kennen wir schon. Nun sollen nach Ansicht des Präsidenten vom1. FC Lok Leipzig, Steffen Kubald, Hartz IV Empfänger Schuld an den Leipziger Fussball- Ausschreitungen sein. Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte Kubald, der selbst einmal Hooligan war: "Ich bin nicht daran schuld, wenn Fans Hartz IV bekommen oder ihre Ausbildung abbrechen, und ich kann nicht den Übervater spielen, wenn die Erziehung zu Hause versagt". Nun müßte Kubald aus eigener Erfahrung wissen, dass das Hooligan – ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Sanktionen gegen Hartz IV Empfänger unwirksam

Sanktionen gegen Arbeitslose unwirksam. Leistungskürzungen nur auf ausdrücklicher gesetzlicher Grundlage möglich In der Regel sollen die Arbeitsagenturen und Optionskommunen mit den Langzeitarbeitslosen sogenannte Eingliederungsvereinbarungen abschließen, in denen Rechte und Pflichten beider Seiten aufgeführt sind. Verstoßen AlG II-Empfänger gegen Abmachungen in der Eingliederungsvereinbarung (z.B. den Nachweis von Initiativbewerbungen), werden Leistungskürzungen verhängt. Dies gilt nicht, wenn der Pflichtenkatalog des Arbeitslosen per Verwaltungsakt erlassen wurde. Das entschied in einem heute veröffentlichten Beschluss der 7. Senat des Hessischen Landessozialgerichts. Im aktuellen Fall einer 24jährigen Offenbacherin war eine Eingliederungsvereinbarung nicht zustande gekommen. Deshalb hatte die Arbeitsagentur einen sogenannten ersetzenden Verwaltungsakt erlassen, in dem bestimmte Verpflichtungen der Arbeitslosen ...
Weiterlesen
1 - Hartz IV Arbeitseinsatz: "Dümmer gehts nimmer"
25. Juni 2015

Hartz IV Arbeitseinsatz: „Dümmer gehts nimmer“

Arbeitspflicht bei Hartz IV und Renteneintrittsalter jenseits von 67 "Dümmer gehts nimmer" Gewerkschaften sollen sich endlich vom Schmusekurs mit der SPD verabschieden Bonn. Als dümmlich und volkswirtschaftlich Realitätsfern hat das Erwerbslosen Forum Deutschland die Überlegungen von Michael Glos (CSU) bezeichnet, der in einem Spiegelinterview eine allgemeine Arbeitspflicht für Hartz IV-Empfänger gefordert am Wochenende gefordert hatte. Ebenfalls müsse über eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters jenseits von 67 Jahren nachgedacht werden. Damit zeige der Bundeswirtschaftsminister nur zu deutlich, wie sehr er die Interessen der Wirtschaftslobbyisten vertrete. Diese hätten nur das Interesse ältere Arbeitnehmer vorzeitig frei zusetzen, um sie dann über eine Arbeitspflicht mit ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Hartz IV: Räumung der Wohnung von B. Vallenthin?

Hartz4-Plattform-Vorsitzende: Falsches Zeugnis vom Amt führte zu erfolgreicher Räumungsklage – Brigitte Vallenthin geht in Berufung Die Wiesbadener "Hartz4-Plattform", Initiative für von Amts-Rechtsbrüchen Betroffe, stellt vermehrten Druck insbesondere auf ihre Vorsitzende Brigitte Vallenthin fest, seit diese im Zusammenhang mit den Ereignissen um auch bundesweite Aufmerksamkeit erlangt. Im Januar startete der Wiesbadener Kurier eine Schmutz- und Kriminalisierungskampagne, in der u.a. sogar ein Staatsanwalt mit unwahren, angeblichen Ermittlungen gegen Vallenthin zitiert wird. In dem Zusammenhang meldete sich auch ihr Vermieter, die mit öffentlichen Mitteln geförderte SEG Wohnungsbaugesellschaft im selben Blatt zu Wort. Die hatte zuvor Räumungsklage erhoben, weil die Hartz4-Plattform-Vorsitzende Mietkürzungen wegen Mängelrügen vorgenommen hatte. ...
Weiterlesen
grottian 150x143 - Gemeinsamer Hungerstreik gegen Hartz IV?
25. Juni 2015

Gemeinsamer Hungerstreik gegen Hartz IV?

Ein Aktionsbündnis plant einen "befristeten Hungerstreik" gegen Hartz IV auf einem zentralen Platz in Berlin. Für diese Idee hagelt es jedoch zahlreiche Kritik Das Aktionsbündnis Sozialproteste plant einen gemeinsamen Hungerstreik im April 2007. Der Ideengeber und prominenteste Befürworter dieser "neuen Protestform", ist der Politikprofessor Peter Grottian aus Berlin. Seit letztem Jahr im Herbst wird der Hungerstreik als Protestform kontrovers diskutiert. Laut Grottian sei der Hartz IV Hungerstreik ein "existenzieller Notschrei", der deshalb angemessen sei, weil fast alle anderen Protestformen bereits "ausgelotet" seien. Der Hungerstreik solle vorallem die "unzumutbare Not in einer reichen Gesellschaft ausdrücken". Mit dem Hungerstreik wolle man diese Not ...
Weiterlesen
willkommenimprekariat 150x145 - Hartz IV: Untätigkeitsklage gegen Arge
25. Juni 2015

Hartz IV: Untätigkeitsklage gegen Arge

Ein Landratsamt hat 46 Wochen und in einem weiteren Fall über 27 Wochen über ein Wohngeldantrag nicht beschieden. Eine Frau, die von Hartz 4 lebt, kämpft gegen die Untätigkeit der Ämter! Weil die Anträge nicht entschieden worden sind, ist die Frau in den finanziellen Ruin gestürzt worden: Mit großem Interesse las ich die Stellungnahmen von Mitbetroffenen auf der Internetseite durch. Ich teile deren Schicksal, denn ich beziehe SGB-II und Wohngeld.Zu meiner Person: ich bin gelernte Personalfachkauffrau (IHK), während meiner Referendarzeit legte ich die schriftliche Prüfung für den Fachanwalt Arbeits- und Sozialrecht ab. Ich weiß daher worüber ich schreibe, zumal mich Justizunrecht ...
Weiterlesen
glos - Arbeitsdienst für Hartz IV Empfänger?
25. Juni 2015

Arbeitsdienst für Hartz IV Empfänger?

Der Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) legt ein Arbeitsdienst- Konzept für Hartz IV Empfänger vor Während der CDU- Vize und Ministerpräsident von Hessen, Roland Koch, härtere Sanktionen gegen Jobverweigerer fordert und somit die Bundesbürger mental vorbereitet, plant der Wirtschaftsminister Glos ganz konkret einen Arbeitsdienst für Hartz IV Empfänger einzuführen. Das Konzept von Michael Glos sieht vor, dass alle Hartz IV Leistungsempfänger für den ALG II Regelsatz Arbeitsdienste verrichten müssen. Damit wolle Glos einen "weiteren Anreiz" schaffen, damit Erwerbslose perspektivisch "einer regulären Beschäftigung" nachgehen. Laut Michael Glos sollen diejenigen keine Sozialleistungen erhalten, die sich dem Arbeitsdienst verweigern. Glos weiter: "Hartz IV wird dann ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Hartz IV: Eine Rede auf einer Montagsdemo

Liebe Teilnehmer der Montagsdemo,Liebe Mannheimer Bürger,ich kann jedem Hartz-IV oder sonstigem Hilfeempfänger staatlicher Hilfsleistungen nur raten sich nicht einschüchtern zu lassen. In meinem konkreten Fall stellte mir die zuständige Sachbearbeiterin zwei Tage vor der Räumungsfrist noch wörtlich in Aussicht, dass ich in ein Obdachlosenasyl umziehen, und meine persönlichen Gegenstände und Möbelstücke eingelagert würden, wenn ich keine Wohnung zu den Bedingungen des Rhein-Neckar-Kreises fände. Diese Sachbearbeiterin wußte nicht einmal, wer die Kosten für die Einlagerung übernimmt. Der Rhein-Neckar-Kreis arbeitet mit rechtsunzulässigen Wohngeldpauschalen, denn die Kaltmiete und die Heizkosten werden nicht zu Marktpreisen abgerechnet. Der Rhein-Neckar-Kreis zieht für seine Wertfestsetzung die Kosten ...
Weiterlesen
arbeitsmarkt2 150x112 - Hartz IV: Die Ich-AG war toll, sagt das IAB
25. Juni 2015

Hartz IV: Die Ich-AG war toll, sagt das IAB

Für das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist die Ich-AG und das Überbrückungsgeld: "Unterm Strich ein Erfolg" Die Förderung der Selbstständigkeit aus Arbeitslosigkeit ist überwiegend erfolgreich – sowohl mit Überbrückungsgeld als auch mit dem Existenzgründungszuschuss. Dies ist der Befund einer Studie, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gemeinsam mit dem DIW Berlin, der GfA Berlin, sinus und infas durchgeführt hat. 28 Monate nach Gründung sind rund 70 Prozent der Geförderten noch selbstständig. Bis zu 15 Prozent der ehemaligen Teilnehmer sind inzwischen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Nur einem kleinen Teil ist es nicht gelungen, wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Hartz IV: Zwei-Euro Job Pilotprojekt in Hamburg

Die Hansestadt Hamburg startet ein neues Pilotprojekt für ältere ALG II Empfänger: Die "2-Euro-Jobs" Die Stadt Hamburg möchte 150 neue "Zwei-Euro-Job" Stellen für ältere Erwerbslose ab 50 einrichten. Geplant seien jedoch insgesamt 500 neue "Zwei-Euro-Stellen", teilte der Hamburger Senator für Wirtschaft und Arbeit (CDU), Gunnar Uldal der Presse mit. Die sog. 2-Euro Kräfte sollen vorallem als Pförtner und "Hilfssozialarbeiter" beschäftigt werden. So sei geplant, dass die Hartz-IV Empfänger z.B. als "Spielplatzwächer" oder "Kümmerer" in Problemstadtteilen wie St.Pauli eingesetzt werden. Im Gegensatz zu den bekannten Ein-Euro-Jobs soll diese Maßnahme nicht zeitlich begrenzt sein, sondern "bestenfalls" bis zum Eintritt in das Rentenalter andauern. ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Mehrheit der Studenten will keine Studiengebühren

Studiengebühren: Ablehnung von Studiengebuehren erneut bestaetigt. Mehrheit im Senat der FH Duesseldorf liess sich nicht umstimmen Nicht nur am 22. Maerz 2007 hatte sich der Senat der Fachhochschule Duesseldorf in seiner Sitzung mehrheitlich gegen Studiengebuehren entschieden. Dem Antrag, das Thema Studiengebuehren nicht weiter zu behandeln, da das Thema bereits mehrfach intensiv diskutiert und vom Senat abgelehnt wurde, stimmten 11 von 18 anwesenden Senatsmitgliedern zu. Diese demokratische Entscheidung wollte die Hochschulleitung der FH Duesseldorf nicht akzeptieren und uebte politischen Druck aus. Der Punkt Studiengebuehren wurde fuer die heutige Sitzung erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Doch auch dieses mal liessen sich 11 Senatsmitglieder nicht beirren ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Hartz IV Familien: VDK rät zu Widerspruch

Nach dem Urteil des Bundessozialgerichtes: Der VdK rät Hartz-IV-Familien, Widerspruch einzulegen Betroffene können Musterwiderspruch im Internet herunterladen Der Sozialverband VdK Deutschland rät Hartz-IV-Familien mit Kindern, Widerspruch gegen Behördenbescheide einzulegen oder einen Überprüfungsantrag zu stellen mit dem Ziel, höhere Regelleistungen für ihre Kinder zu erhalten. Das gestrige Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel bestätigte die Auffassung des VdK, dass die Regelsätze für Kinder in Hartz-IV-Familien verfassungswidrig sind. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher begrüßte es, dass sich die einhellige Meinung von Wohlfahrts- und Sozialverbänden nun auch in der höchstrichterlichen Rechtsprechung niederschlägt. Mascher wörtlich: "Dieses Urteil ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Kampf gegen die skandalös hohe Kinderarmut ...
Weiterlesen
0344e19b920b16e07 150x150 - Arge Bonn: Hartz IV Beistände unerwünscht
25. Juni 2015

Arge Bonn: Hartz IV Beistände unerwünscht

Die Arge Bonn schmeißt Beistände raus und belegt diese mit Hausverboten Zahlreiche Betroffene hatten sich an die Erwerbslosen-Initiativen "Erwerbslosen Forum Deutschland" sowie "Die Keas e.V." gewandt, um Hilfe bei der Beantragung von Hartz IV Leistungen zu erhalten. Die Initiativen hatten sich bereit erklärt die Menschen als "Beistände" zu unterstützen. Aus den Erfahrungen heraus können Anträge und Bewilligungen am fachkundigen Beiständen am Besten durchgesetzt werden. Das Sozialgesetzbuch (SGB) erlaubt eindeutig, sogenannte Beistände mitzubringen. So heißt es: "Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen.“ § 13 Abs. 4 SGB X: Bevollmächtigte und Beistände. Eine Zurückweisung von Beiständen muss schriftlich ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

40 % Alleinerziehende auf Hartz IV angewiesen

Erschreckende Zahlen: Etwa 40 Prozent der alleinerziehenden Elternteile sind auf Hartz IV Sozialleistungen angewiesen Nach Informationen des Bundesfamilienministeriums sind rund 660.000 alleinerziehende Elternteile auf Arbeitslosengeld II (ALG II) angewiesen. Das ergibt rund 40 Prozent aller alleinerziehenden Elternteile in Deutschland. Dadurch ergibt sich eine Anzahl von ca 1 Million Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen und auf Sozialleistungen angewiesen sind. Vor allem Frauen sind davon betroffen, da rund 90 Prozent der alleinerziehende Elternteile Mütter sind. Die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) stellte diese erschreckenden Zahlen in dem neuen Familienreport der Bundesregierung vor. Als Ursache betitelt die Ministerin die Unvereinbarkeit von ...
Weiterlesen
finanzkrise 150x51 - Anhebung der Hartz IV Sätze & Konsumchecks
25. Juni 2015

Anhebung der Hartz IV Sätze & Konsumchecks

Anhebung der Hartz IV Regelsätze und Konsumchecks gegen die Finaz- und Wirtschaftskrise. DGB- Vorstandsmitglied Matecki: Mit verbessertem Krisenmanagement gegen Arbeitslosigkeit Ein „verbessertes Krisenmanagement“ forderte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Donnerstag in Berlin angesichts des Anstiegs der Arbeitslosigkeit. „Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise verschärft sich weiter, wobei insbesondere Deutschland aufgrund seiner starken Exportabhängigkeit betroffen ist“, sagte Matecki. „Durch die breite Anwendung der Kurzarbeit konnte bisher ein massives Durchschlagen der Krise auf den Arbeitsmarkt verhindert werden, doch mittelfristig wird die Krise nicht allein arbeitsmarktpolitisch entschärft werden können. Deshalb muss jetzt beim politischen Krisenmanagement nachgebessert werden.“ Die Wirkung des Bankenrettungspakets sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben – bis heute ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Gesine Schwan fordert höhere Hartz IV Sätze

Die Bundespräsidentschafts-Kandidatin Gesine Schwan (SPD) fordert höhere Hartz IV Regelsätze Im sogenannten "Tagesschaus Chat" der ARD forderte Gesine Schwan (SPD) eine sofortige Erhöhung der Hartz IV Regelsätze. Schwan bezieht sich bei ihrer Forderung auf die Regelsätze für Kinder und Alleinerziehende Mütter und Väter. So hätten gerade Alleinerziehende keine Chance, mit den ALG II Sätzen zurecht zu kommen. Zudem verschärfe die Wirtschaftskrise das Armutsproblem In Deutschland. "Ich denke, dass sich da etwas ändern muss und dass diese erhöht werden müssen", sagte die SPD Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. Schwan forderte außerdem mehr Unterstützung für die Eltern bei der Kinderbetreuung, Bildung und Erziehung, ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Angst vor Jobverlust: „Lieber Krank arbeiten“

Jeder 3. Arbeitnehmer schleppt sich trotz Krankheit zur Arbeit. Die Angst vor der Arbeitslosigkeit ist größer, als die Achtung vor der eigenen Gesundheit. Nach Angaben der Betriebskrankenkassen hat sich der Krankenstand unter Arbeitnehmer/innen seit Beginn der 90´er Jahre fast halbiert. Im Jahres- Durchschnitt 2006 blieben Arbeitnehmer/innen 7,2 Tage Krankheitsbedingt zu Hause. Insgesamt sind die Krankheitsstände bei den Bundesdeutschen Unternehmen in den letzten 10 Jahre um 20 Prozent gesunken. Laut der Krankenkasse AOK geht rund ein Drittel der Arbeitnehmer trotz gegenteiligen Rat des Artzes zur Arbeit. Was viele nicht wissen; die Produktivität des Betriebes wird dadurch längerfristig beschnitten. Nach einer Studie der US-Amerikanischen ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Armut und Hartz IV lässt schneller sterben

Hartz 4 lässt früher sterben Wie der Gesundheitsstaatssekretär Schröder auf einer EU-Konferenz einräumte, sterben Menschen, die von Armut betroffen sind, viel früher. Zehn Jahre weniger leben heißt es für Männer mit keinem oder niedrigem Einkommen. Frauen die von Armut betroffen sind, sterben in der Regel 5 Jahre eher als Frauen, die aus der Mittleren oder aus der Oberschicht entstammen. Arme Menschen in Deutschland sind zudem häufiger von schweren Erkrankungen betroffen. die häufigsten Erkrankungen: Diabetes und Herzinfarkte. Die GründeMenschen, die wenig Geld haben, können sich keine gesunde und ausgewogene (BIO-) Kost leisten und haben oft kein Geld, einen ausgleichenden sowie erholsamen Urlaub ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Horst Seehofer poliert sein soziales Images auf

Bundesminister für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, fordert eine längere Bezugdauer des Arbeitslosengeldes I und poliert damit sein soziales Images auf Schien die Diskussion schon längst vom Tisch zu sein, so holt der Bundesminister für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, die "Rüttgers Vorschläge" noch einmal aus der Schublade. Wir erinnern uns; Auf dem CDU-Parteitag hatte Jürgen Rüttgers einen Antrag gestellt, die Höchstbezugsdauer von früher einmal 32 Monate und derzeit noch 18 Monate bei 40 (!) Beitragsjahren auf gerade mal 24 Monate wieder anzuheben. Eine tatsächliche Verbesserung für Arbeitslosengeld I Empfänger/innen? Rüttgers stilisierte sich zum "sozialen Gewissen" der Republik hoch. Geblieben ist ...
Weiterlesen
25. Juni 2015

Rente: Erhöhung kein Grund zur Freude

Volkssolidarität mahnt: Rentenanpassung 2007 kein Grund zur Freude "Eine Rentenanpassung zum 1. Juli 2007 um 0,6 Prozent würde noch nicht einmal die für dieses Jahr erwarteten Preissteigerungen ausgleichen. Ein Grund zur Freude ist also nicht erkennbar – schon gar nicht vor einer offiziellen Entscheidung." Das erklärte der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Donnerstag in Berlin zu Medienberichten über eine eventuelle Rentenerhöhung. "Es ist möglich, dass die Medien vorab mit Informationen versorgt worden sind, um mit Positivmeldungen auf die Stimmung in der Bevölkerung gegen die Rente mit 67 zu reagieren." Doch neben den Preissteigerungen stehe einer Rentenanpassung von knapp 0,6 Prozent ...
Weiterlesen