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Rettungspaket für Opel?

Rettungspaket für Opel?
Nicht nur Managementfehler bei General Motors (GM) sind an der misslichen Lage bei Opel verantwortlich. Die Ursachen liegen in einer seit Schröder völlig fehlgeleiteten deutschen Wirtschaftspolitik. Der "Autokanzler" Gerhard Schröder hat mit Unterstützung des Automanagers Hartz die kurzfristigen Ziele der Autoindustrie, nämlich fallende Löhne bei steigender Arbeitszeit, festgeschrieben ohne dabei die langfristigen Folgen zu bedenken.

Wen wundert es, dass der Binnenmarkt für PKW's leidet, wenn immer mehr Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten? Wer gibt einem Zeitarbeiter ein Darlehen für einen Autokauf? Wer verschuldet sich für einen Neuwagen, wenn er, wie inzwischen 7 Millionen Menschen auf ergänzende, von seinem Lohn nicht mehr leben kann? Die Kaufkraft auf dem Binnenmarkt hat man für kurzfristige Gewinne geopfert. Nun soll der Bürger erneut für die Folgen von der Agenda 2010 bluten,während Hartz IV im Januar erneut verschärft wird.

Lange wird man die Steuerzahler so nicht mehr am Nasenring durch die Arena führen können. Grundvoraussetzung für die Bereitschaft der Bürger für solche Rettungspakete zu bürgen, muss ein sofortiges Ende der Umverteilung von unten nach oben sein. Dies bedeutet Schluss mit Hartz IV, gleiche Bildungschancen für alle, keine staatlich verordnete Zwangsarbeit in 1 Euro Jobs. Es kann nicht sein, dass für durch Gier verursachte Bankenpleiten Milliarden bereit gestellt werden, während gleichzeitig Hartz IV Empfänger wegen 50 Euro Miete über den "angemessenen" Unterkunftskosten rücksichtslos, wie in einem Fall in Koblenz, in die Obdachlosigkeit gezwungen werden. Aber was ist schon die Existens einer Familie gegen die Existens von Opel? (Dietmar Brach Arbeitslosenhilfe Rheinland-Pfalz, 17.11.2008)

Warum die Tafel Hartz IV stützen Hartz IV: Alleinerziehende müssen arbeiten