Obdachloser spendet 150 Euro für Kita in Werden

Obdachloser spendet 150 Euro für Kita in Werden

17.02.2014

Die Ärmsten geben ihr letztes Hemd: Ein Obdachloser spendete jüngst 150 Euro für eine Kita in Werden, die dem Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten (VKJ) angehört. Der 58-Jährige, der entweder im Eingangsbereich eines Buchhandels oder auf einer Bank schläft, hat selbst nicht mehr als eine Isomatte, ein Radio, ein Buch, einen Regenschirm, einen Schlafsack und warme Kleidung. Mehr brauche er auch nicht, sagte der Mann im Gespräch mit der „WAZ“. Im Laufe der Zeit entstand eine Freundschaft zwischen dem Obdachlosen Hanno und den Kindern des Kinderhauses Budenzauber, so dass er sich dazu entschied, der Einrichtung eine großzügige Spende zu machen.

Großzügige Spende eines Obdachlosen rührt Werdener
„Wenn du hast, dann teile“, heißt es in der Bibel. Und genau das ist auch Hannos Motto. Der Obdachlose ist dem wenigen Dingen, die er besitzt, zufrieden, sagt er. Deshalb spendete er der Kita Budenzauber in Werden nun ganz selbstverständlich 149,74 Euro. Wenn Hanno etwas brauche, bekomme er das meist geschenkt, berichtete er der Zeitung. Die Buchhandlung, vor der er schlafe, gebe ihm ab und zu ein Buch, das Eiscafé spendiere mal eine heiße Schokolade und die Metzgerei ein belegtes Brötchen. Das reiche ihm. Am meisten freut sich der Obdachlose aber darüber, wenn sich jemand zu ihm auf die Bank setzt. Meist hat derjenige auch ein paar Cent übrig, die er dann in Hannos kleine Plastikflasche wirft.

In der Weihnachtszeit waren die Werdener besonders großzügig, so dass der 58-Jährige sich entschied, eine großzügige Spende zu machen. Statt das Geld für sich zu behalten, übergab er es der kleinen Aminia aus der Kita, mit der er sich im Laufe der Zeit angefreundet hatte. Die Kinder bedankten sich mit einem selbstgebastelten Buch und sangen Hanno Lieder vor. „Irgendwann ergab sich das erste Gespräch. Amina berichtete Hanno regelmäßig von der Kita und Hanno erzählte, wieso er kein Zuhause hat. So entstand ein lebendiger Austausch zwischen Hanno, Amina und den anderen Kindern“, berichtete Kita-Leiterin Bärbel Jaudschus gegenüber der Zeitung. „Überwältigend, dass ein Obdachloser sein letztes Hemd für die Kinder gibt“, fügte Oliver Kern vom VKJ hinzu und zeigte sich sehr gerührt, wie die Zeitung schrieb.

Welche Anschaffungen von dem Geld gemacht werden, wissen die Mitarbeiter der Kita noch nicht. „Sicher kaufen wir davon etwas, das symbolisch für Hanno steht“, versprach die Kita-Leiterin. (ag)




Bild: Viktor Schwabenland / pixelio.de

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