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Schnelle Einigung bei Wohngeld gefordert

Gesetzesstopp des Bundesrats beim Wohngeld belastet Rentner und Geringverdiener
VdK fordert schnelle Einigung beim Wohngeld

Eine "herbe Enttäuschung und Belastung für die Betroffenen" nannte der Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, den Stopp des Gesetzes zur Erhöhung des Wohngeldes für Rentner und Geringverdiener durch den Bundesrat. "Es scheint der Grundsatz zu greifen, wer wenig hat, den kann man ruhig zappeln lassen."

Hirrlinger: "Während der Entwurf zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung auf die stetig wachsende Gefahr der Armut hinweist, streiten sich Bund und Länder derweil bei sprudelnden Steuereinnahmen munter ums Geld. Zwischenzeitlich steigen für diejenigen, die auf jeden Cent angewiesen sind, kalte Mieten und Kosten für Energie stetig weiter."

Der VdK-Präsident forderte die Mitglieder des Vermittlungsausschusses auf, sich jetzt schnell zu einigen, damit die 800.000 Betroffenen, darunter 300.000 Rentnerinnen und Rentner Gewissheit bekämen, was sie voraussichtlich zum 1. Januar 2009 erwarte.

Der VdK-Chef appellierte, die von der Koalition beschlossene Erhöhung um 60 Prozent pünktlich zum 1. Januar 2009 in Kraft treten zu lassen. Der geplante Anstieg der Wohnhilfe von derzeit durchschnittlich 90 auf 142 Euro monatlich sei dringend notwendig. Angesichts der explodierenden Heizkosten sei es richtig, auch diese mit in das Wohngeld einzubeziehen. (Sabine Kohls, 26.05.2008)

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