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Von der Leyen will Hartz IV Reform

Die Hartz-IV Empfänger werden durch die Arge Köln vermittelt. Der Sprecher des Kulturamtes Köln wolle auch nur Erwerbslose zum Minimal-Lohn beschäftigen, die "auch wirklich wollen". Erwerbslosen Gruppen fragen sich, warum keine regulär Beschäftigte eingesetzt werden.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will eine Ausweitung des Kinderzuschlags für Geringverdiener

Die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will eine Ausweitung des Kinderzuschlags für Geringverdiener erreichen. Nach Informationen der Zeitung "Der Tagesspiegel" möchte die Familienministerin bereits ab Oktober diesen Jahres 150.000 Kinder aus Hartz IV holen. Eigens dafür stellt der Bund 219 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Der Kinderzuschlag soll maximal 140 Euro betragen und ist für Familien gedacht, die aufgrund ihrer Kinder das ergänzende Arbeitslosengeld II (ALG II) beantragen müssten.

In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 2,1 Millionen Kinder in sogenannten Hartz IV Bedarfsgemeinschaften. Die Bundesregierung plant die Mindesteinkommensgrenze abzusenken, um noch mehr Familien zu ermöglichen, anstatt Hartz IV ein erhöhten Kinderzuschlag zu erhalten. Denn wer als Familie weniger als 1.100 Euro im Monat verdient, muss das ergänzende Arbeitslosengeld II (ALG II) beantragen. Liegt man über diesem Satz, hat man Anspruch auf den Kinderzuschlag. Nach einem Entwurf der Ministerin von der Leyen soll ab Oktober die Mindestgrenze auf 800 Euro im Monat abgesenkt werden. Weiterhin soll "als Anreiz" zur Beschäftigung anstatt 70 nur 50 Eurocent von jedem dazuverdienten Euro von den 140 Euro Kinderzuschlag abgezogen werden. (05.03.2008)

680 Hartz IV Zwangsumzüge in Berlin Hartz IV: Höhere Miete bei Ortwechsel