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CDU: Kindergeld nur noch bis zum 18.Lebensjahr?

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Kindergeld nur noch bis zum 18. Lebensjahr?

Die CDU/CSU Union plant nach eigenen Angaben eine Verkürzung der Zahlungen des Kindergeldes. Nach den Plänen der Union soll es künftig nur noch bis zum 18. Lebensjahr das Kindergeld geben. Als "Ausgleich" schlägt die CDU/CSU Bundestagsfraktion vor, das Kindergeld bis zum 7. Lebensjahr zu verdoppeln. Der CDU Haushaltsexperte, Ole Schröder, hat inzwischen diese Überlegungen einer Änderung des Kindergeldes bestätigt.

Diese Neuregelung soll nach dem Willen der Union zunächst nur für die Neugeborenen gelten. Schröder will nach eigenen Angaben vorallem Eltern mit wenig Einkommen stützen. Nach seiner Ansicht benötigen junge Eltern vorallem in den ersten Lebensjahren der Kinder mehr finanzielle Unterstützung. Derzeit erhalten auch Jugendliche, die sich noch in er Ausbildung oder im Studium befinden, das Kindergeld weiter gezahlt. Wenn es eine Neuregelung geben sollte, würden diese Zahlungen eingestellt werden. Derzeit gibt der Staat rund 5 Milliarden Euro für das Kindergeld über das 18. Lebensjahr aus.

Nach dem Willen der CDU/CSU sollen Auszubildene und Studenten ganz auf das Bafög angewiesen sein. Auch Studentenkredite werden als Alternative angesehen, um das Studium und die Studiengebühren zu zahlen. Richtig ist, das Kindergeld in den ersten Lebensjahren zu erhöhen. Falsch ist es jedoch, das Kindergeld für junge Menschen über das achtzehnte Lebensjahr zu streichen, da dann einmal mehr die finanziell schlechter Gestellten das Nachsehen hätten. Eine denkbare Alternative wäre es auch, das Kindergeld entsprechend des Einkommens der Eltern zu bemessen. Finanziell besser gestellte Eltern könnten auch auf das Kindergeld verzichten. (Gr, 30.05.07)

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