Hartz IV 4 Hartz IV News Urteile Hartz IV Jobsuche Hartz IV Forum Hartz IV Newsletter Fragen & Antworten Hartz IV Anti Hartz IV Termine Hartz IV Links Hartz IV Download Bewerbungshilfe Hartz IV & Kind GEZ Befreiung bei Hartz IV ALG II Probleme Hartz IV Musterwidersprüche Widerspruch 1 Euro Job Alg II Leitfaden Presse zu Hartz IV Beruf & Hartz IV Arbeitslosigkeit- Was nun? Elterngeld Sozialmagazin Abitur nachholen
Startseite Hartz IV News

Hartz IV News


Elterngeld Rechner Hartz IV Ratgeber Suchen Günstigen Strom suchen Henrico Frank, Kurt Beck und das Leben danach Hartz IV Chat Bedarfsgemeinschaft Hartz IV Übersicht Hartz IV Beratungsstellen Was bekommt man bei Hartz IV / Regelleistung Hartz IV Radio Ihr Artikel bei uns RSS News einbinden Wohnung Suchen Unterzeichnen gegen HARTZ IV Konzept Sitemap Heizkosten Check Impressum Kontakt

Hartz IV Arbeitsdienst in Leipzig erweitert

In Leipzig wurden Ein-Euro-Jobber als Fahrgastbegleiter eingesetzt. Auch hier sollten die Betroffenen für "Ordnung sorgen". Dabei kam es auch zu brutalen Angriffen auf Zugbegleiter.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe erweitern den Arbeitsdienst für Hartz IV Empfänger als Begleitpersonen im Öffentlichen Nahverkehr

Leipzig. Insgesamt arbeiten nun rund 300 ALG II Bezieher bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB). Zusätzlich sind nun 15 weitere Hartz-IV Empfänger als Bahnbegleiter/innen dazu gekommen, um ab dem 2. April einen Begleitservice für Gehbehinderte Menschen in den Stadtbahnen der LVB zu bieten. Der neue Service der LVB Verkehrsbetriebe ist zwar löblich, doch das Modellprojekt von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) war von Anfang an umstritten. Das Projekt "Hartz IV Empfänger als Bahnbegleiter" wurde im November 2006 ins Leben gerufen.

Von Anfang an umstritten
Die Menschen, die in den Bussen und Bahnen arbeiten, erhalten keine reguläre Bezahlung, sondern arbeiten zwangsweise auf der Basis eines "Ein-Euro-Jobs" zusätzlich zum ALG II Regelsatz. Zu den Aufgaben zählen insbesondere sog. Sicherheitsdienste, um den Vandalismus in den Stadtbahnen zu unterbinden. Weiterhin geben die "Hartz IV Bahnbegleiter" Auskünfte zu Fahrplänen und Umsteigemöglichkeiten. Damit sich die Fahrgastbegleiter im "Auskunftgeben" gut auskennen, erhielten sie zuvor ein "intensives Deeskalations-Training", um in Konfliktsituationen entsprechend reagieren zu können. Das neue an dieser Ein Euro Job Vergabe ist, dass ALG II Bezieher nun auch mit körperlichen Auseinandersetzungen zuzüglich ihrer Erwerbslosigkeit rechnen müssen und keine Perspektive auf eine Übernahme in reguläre Arbeit haben.

Bei der Vergabe von Ein Euro Jobs sollte im eigentlichen Sinne darauf Wert gelegt werden, dass a.) keine reguläre Beschäftigung verloren geht und b.) dass den "Ein Euro Jobbern" perspektivisch die Möglichkeit gegeben wird, eine reguläre Beschäftigung zu erhalten. Seit Projektbeginn November 2006 ist jedoch niemand übernommen worden, so dass davon auszugehen ist, dass die Vergabe der Ein Euro Jobs darauf abzielt, Geld einzusparen. Denn der Service in den Stadtbahnen ist sicherlich notwendig, aber dann doch eher als Reguläre Beschäftigung. (Gr, 29.03.07)


Hartz IV: GEZ dementiert Befreiung von Gebühren Hartz IV Irrsinn: Neugeborenes sucht Arbeit?